Neuigkeiten-Überblick
IronMan 2026
Am Sonntag, dem 31.5.2026, war es wieder so weit: IronMan Kraichgau. Die Mädels der Junioren- und Präsidentengarde übernahmen, wie schon viele Jahre zuvor, die Verpflegung der Teilnehmer auf der Radstrecke durch Odenheim in den Disziplinen "70.3" (ca. 2.900 Athleten) und "5150" (ca. 800 Athleten). Um 7 Uhr wurde, mit tatkräftiger Unterstützung der Elferräte, die Versorgungsstation aufgebaut, die Trinkflaschen mit Wasser gefüllt und auch das isotonische Getränk angemischt. Die Bananen sowie die Riegel mussten wie immer für die Athleten geteilt werden. Durch die jahrelange Übung war dies jedoch wieder problemlos zu schaffen, da schon jeder wusste, wo er hinzulangen hatte. Nachdem alle Ausgabetische gut bestückt, die Einteilung gemacht und auch die Helfershirts ausgegeben waren, standen wir noch für unser obligatorisches Gruppenfoto zusammen.

Durch eine Verzögerung beim Schwimmstart hatten wir noch eine ca. 15-minütige Verschnaufpause, um uns selber mit Butterbrezel und Nusszopf zu stärken, ehe es dann auch schon losging. Durch das sonnige, warme Wetter wurden schon von den ersten Athleten Trinkflaschen abgenommen. Auch beim restlichen Teilnehmerfeld fanden die vorbereiteten Getränke und energiereichen Lebensmittel wieder viele hundert Abnehmer und auf der ganzen Versorgungsstrecke hörte man jetzt nur noch "Wasser", "Iso", "Gel", "Riegel", "Banane". Zwischenzeitlich wurden dann auch die Getränke knapp, aber trotzdem konnte jeder Athlet sicher versorgt werden, da auch im Hintergrund viele Hände am Werk und schnell wieder alle Ausgabetische aufgefüllt waren. Viele der Athleten bedankten sich auch, sei es bei der Abnahme oder auch einfach so, für die Versorgung.
Zwischen den beiden Rennen konnten wir uns mit Pizza stärken und uns auch mal etwas hinsetzen und ausruhen. Durch den einsetzenden Regen bzw. Gewitter am Hardtsee war erst nicht klar, ob die Disziplin „5150“ überhaupt starten kann. Nach mehreren Gesprächen mit den IronMan-Verantwortlichen und dem Ende des Regens ging es etwas mehr als 1 Stunde später wieder los und die Teilnehmer der Halbdistanz „5150“ wurden ebenfalls zuverlässig versorgt. Ganz nach dem Motto "Viele Hände, schnelles Ende" ging auch der Abbau wieder schnell vonstatten und gegen 17 Uhr konnte der Feierabend eingeläutet werden.
Ein großer Dank geht an die Firma Fehrer Natursteine für die Nutzung des Hofs sowie die Wasser- und Stromversorgung. Vielen Dank, ohne euch wäre die Versorgungsstation so nicht möglich.
Ausflug zu unseren Freunden den „Mobären“
Wie jedes Jahr findet in Kronau während der Pfingstfeiertage das Frühlingsfest der Kronauer Karnevalsgesellschaft e. V. „die Mobären“ statt. Und wie es mittlerweile bei der OKG schon Tradition ist, denn „wenn's zweimol gmacht worre isch, isch´s a Tradition“, (wobei wir hier von einer Tradition sprechen, die es bereits mehr als 2 Jahre gibt) versammelte sich auch in diesem Jahr wieder eine kleine Abordnung der OKG gemeinsam am Rathaus, um mit den Fahrrädern loszuradeln. Kleine Anmerkung, dieses Mal durften auch Mitglieder mit dem Auto kommen, da das mittlerweile gut genutzte E-Bike in der Inspektion war.
Da der Wettergott auch an diesem Tag das perfekte Wetter für eine Radtour bot, ging es in blauen Shirts gekleidet, pünktlich um 13 Uhr los und man traf sich dann am Vereinsheim der „Mobären“ in Kronau. Durch das sehr schöne Wetter waren zu Beginn nicht allzu viele Besucher vor Ort, da diese vermutlich die Möglichkeit von nahegelegenen kühlen Gewässern nutzten und sich erst etwas später für die große Tombola zum Frühlingsfest begaben.
Der OKG machte das gar nichts aus und so nutzte man die Zeit, um mit befreundeten Vereinen, den Büchenauer „Grießknöpf“ oder den Kronauer „Mobären“ ins Gespräch zu kommen und über alte Zeiten zu philosophieren, aber auch Neuigkeiten auszutauschen. Ein Highlight für die Karnevalsvereine war sicherlich, dass sie von niemand Geringerem als Helga Kowohl, bei den meisten bekannt als „Aaaaaaaaaaattaaaacke – Hildegard Greiselwiedich“ bedient wurden. Da musste natürlich ein gemeinsamer Schnappschuss als Erinnerung her.

Obwohl die OKG in diesem Jahr an der Tombola komplett leer ausging, war der Nachmittag ein voller Erfolg und man konnte abends mit vielen positiven Eindrücken nach Hause fahren oder radeln.
Auf die Mobäre, auf ihr Frühlingsfest und auf Helga Kowohl, ein dreifach kräftig donnerndes – ULLE HELAU!
Vatertagsausflug der OKG-Elferräte
Die Elferräte verbrachten am Vatertag einen gelungenen gemeinsamen Ausflug mit mehreren Stationen in der Kraichgauregion. Organisiert wurde der Tag von Thomas Lehmann, der bereits im Vorfeld für einen reibungslosen Ablauf sorgte.
Der Start erfolgte um 10:00 Uhr bei unserem Thomas in Menzingen, bei dem wir uns mit Weißwürsten, frischen Brezeln und kühlen Getränken auf den bevorstehenden Tag gemeinsam einstimmten.
Bevor die Wanderung losging, fuhr man mit dem Zug zunächst nach Münzesheim. Von dort führte die Wanderung zum ersten Fest, auf dem natürlich Halt gemacht wurde, bevor die Gruppe ihre Tour in Richtung Oberöwisheim fortsetzte. In „Oweroise“ wurde die nächste Pause zur Stärkung eingelegt.
Ein besonderes Highlight des Tages war die Fahrt von „Oweroise“ nach „Uneroise“. Dort wurden die Elferräte vom Weingut Hockenberg mit einem Planwagen abgeholt und bei gutem Wein nach Unteröwisheim zu ihren Faschingsfreunden, den Kerschdekippern, gebracht.
Zum Abschluss führte der Ausflug weiter nach Ubstadt zur Karnevalsgesellschaft F.G. Elferrat. Dort ließ die Gruppe den gelungenen Vatertag gemeinsam ausklingen, bevor es anschließend mit dem Zug zurück nach Odenheim ging.
Trotz des zeitweise wechselhaften Wetters ließen sich die Teilnehmer die gute Stimmung nicht nehmen und verbrachten gemeinsam einen geselligen und unterhaltsamen Tag.
Besonders hervorzuheben war die hervorragende Organisation sowie der starke Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.
Der Vatertagsausflug war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und wird sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben.
ULLE HELAU!
Ausflug der OKG-Frauen nach Nürnberg
Ein Wochenende der Superlative bot sich 18 Frauen der Odenheimer Karnevalsgesellschaft beim Kurzaufenthalt vom 08. – 10.05. in Nürnberg.
Da war so einiges geboten. Das konnte man schon sehen, als man nach dem Einchecken im Hotel erstmal eine kleine Runde in der Stadt machte. Es wuselte nur so von Menschen. Die einen waren damit beschäftigt ihren Verkaufsstand für den Trempelmarkt (großer Trödelmarkt) aufzubauen, andere wiederum feierten schon mal vor für das Fußballspiel Schalke gegen Nürnberg. Nach diesem kurzen Sammeln vieler neuer Eindrücke traf man sich am Abend im Tucher-Bräu zum Abendessen. Selbsternannt das beste Wirtshaus im Herzen Nürnbergs mit traditionell fränkischer Küche und einer ordentlichen Portion Gastfreundlichkeit. So war es denn auch! Nach dem Genuss von Schäufele, Schweinekrustenbraten, Schnitzel, Spargel und einem Kaiserschmarrn als Nachspeise verlangte manch ein gefüllter Bauch nach einem Schnaps. Also wurde ein Mirabellenbrand bestellt, der hervorragend zum Nachtisch passte – entweder über den Kaiserschmarrn geträufelt oder umgekehrt den Schmarrn in den Schnaps eingetunkt. Beides mundete hervorragend und man wollte am darauffolgenden Tag diese Prozedur wiederholen. Danach ging es dann ins Hotel wo man natürlich nicht gleich schlafen ging. Die Hotelbar war gut bestückt und so saß man noch lange zusammen um zu plaudern und die gewonnen Eindrücke zu schildern.
Am nächsten Tag war zunächst erst mal eine Stadtbesichtigung zu Fuß angesagt. Eine gut gelaunte Stadtführerin zeigte alles Wissenswerte von Nürnberg und wusste natürlich auch einige Anekdoten und Geschichten zum Schmunzeln. So konnte man das Männleinlaufen (Spieluhr mit bewegten Figuren) an der Frauenkirche bestaunen – das Heilig Geist Spital, den Handwerkerhof, das größte Fachwerkhaus der Stadt (1338), das alte Rathaus, das Spielzeugmuseum, immer wieder alte gotische Kirchen mit wunderbaren Buntglasfenstern, vergoldete Brunnen und die Stadtmauer mit ihren unzähligen Türmen und Türmchen, Ecken und Nischen wurden bewundert.
Nach so viel Geschichte und Altertum entschloss man sich danach für eine Pause bei Kaffee und Kuchen oder „Würstle im Weckla“.
Natürlich war es nicht ganz einfach alle 18 Mädels zusammen zu halten und es bildeten sich Kleingruppen die anschließend die Stadt erkundigten. Einige gingen zur Kaiserburg, andere durchstöberten den riesigen Flohmarkt, der in der Altstadt mit rund 700 Ständen Antiquitäten, Schmuck, Kleidung, Außergewöhnliches und Überraschendes bot und wieder andere gingen auf Shoppingtour in den unzähligen Läden und Geschäften.
Nach gefühlten 100km Stadtlauf bei dem man allgegenwärtig die Gesänge und Schreie der Schalke-Fans lauschen konnte und sich mühselig durch die Menschenmassen beim Trempelmarkt kämpfte fanden sich alle OKGlerinnen zum Abendessen im „Steichele“ einem fränkischen Weinlokal ein. Aufs Neue wurde dem guten Essen gefrönt begleitet von dem ein oder anderen Viertele, Rotbier und „Geistern“.

Nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück wollte man nochmals die Stadt Nürnberg unsicher machen was auch den meisten gelang. Diesmal konnte man feststellen dass sich sehr viele Ecken und verträumte Stellen an der Pegnitz befanden, die man tags zuvor wegen der großen Menschenmenge gar nicht wahrgenommen hatte. Es war richtig angenehm und luftig durch die Stadt zu bummeln. Mit der Bimmelbahn begab man sich auf eine Sightseeingtour, wobei man die Kaiserburg diesmal von hinten sehen konnte, einen Einblick in die Weißgerbergasse bekam und unter anderem das gastfreundschaftliche Miteinander der beiden Fußballvereine Schalke und Nürnberg nach einem gemeinschaftlichen Gottesdienst beobachten konnte.
Nach einer kleinen Stärkung und einem ersten Revue passieren der Reise konnten alle Teilnehmerinnen wohlbehalten in den Bus steigen und die Heimreise antreten. Und schon während der Fahrt wurde für das kommende Jahr ein neues Reiseziel erdacht und der Termin dafür gleich geblockt. - Na dann……auf ein Neues!!
Ein herzliches Dankeschön für die überaus tolle Organisation an unsere Erika Keidel und Gabi Günther.
Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt mit Ericarina-Tours!
Eine Ära geht zu Ende, Frank Maßfeller legt sein Amt als Oberzugmarschall nieder
Die Reise von Frank Maßfeller begann im Jahre 1993, als er passives Mitglied der OKG wurde, sich dann entschied, 1998 aktives Mitglied zu werden und im Jahr 2000 als Zugbegleiter auch aktiv tätig wurde. Im selbigen Jahr trat er dem Männerballett bei, in welchem er ganze 15 Jahre die Hüfte schwang. So beginnen die meisten Wege unserer Odenheimer Elferräte.
2004 dann der große Moment, Frank wurde zum Elferrat getauft und darf bereits seit 22 Jahren die OKG in den Farben Blau und Orange vertreten. Nach 2 Jahren wurde er im Jahre 2006 Zugmarschall und 2011 dann Oberzugmarschall. 2016 wurde Frank bereits die erste große Ehre zuteil. Er wurde vom Bund Deutscher Karneval e. V. mit dem großen Verdienstorden des BDK ausgezeichnet. 2018 dann die Auszeichnung aus den eigenen Reihen. Die OKG überreichte Frank die goldene Linse, um ihn für sein Engagement und seine Arbeit zum Erhalt der Odenheimer Fastnacht auszuzeichnen. Nur 4 Jahre später bekam Frank die nächste Auszeichnung. Denn auch die Vereinigung der badisch-pfälzischen Karnevalsvereine ehrte ihn im Jahre 2022. Frank wurde mit dem goldenen Löwen für sein langjähriges Engagement im Karnevalsverein ausgezeichnet. 2025 wurde er im Rahmen des Ordensfestes dann zum Ehrenelferrat ernannt.

Neben den Auszeichnungen, die Frank in seiner OKG-Laufbahn erhielt, gab es auch noch ein anderes Highlight für ihn als Elferrat. Denn auch seine beiden Töchter Franziska und Alicia tanzten 11 Jahre und mehr für die OKG und durften gemeinsam mit ihrem Papa in den Farben Blau und Orange auf der Bühne stehen.
Wofür Frank sehr vielen in Erinnerung bleiben wird, sind die unzähligen Büttenreden, die er mit Matthäus Wollfarth seit 2008 auf der Odenheimer Prunksitzung zum Besten gibt. Man erlebte die beiden bereits als Mexikaner, in den Rollen der Schwarzwaldklinik, als Kardinal und Pfarrer oder auch als Sissi und Franzl. Jedoch hoffen wir alle sehr, dass wir Frank und Matthäus auch weiterhin auf der Odenheimer Bühne sehen und die beiden ihr Bestes von sich geben werden.
Frank verabschiedete sich in der vergangenen Mitgliederversammlung nach 15 Jahren von seinem Amt als Oberzugmarschall. Er war mit diesem Amt nicht nur in Odenheim, sondern auch in der ganzen Kraichgauregion und über deren Grenzen hinaus bekannt. Frank war nicht nur Verantwortlicher für die Organisation des Odenheimer Rosenmontagsumzug, denn auch Festivitäten wie das große Burgfest wurden von Frank mitorganisiert.
Lieber Frank, wir sind dir für all deine Arbeit und dein Engagement in den vergangenen Jahren sehr dankbar und wissen es sehr zu schätzen, was du gerade als Oberzugmarschall für die OKG und auch für Odenheim getan hast. Jedoch freuen wir uns sehr, dass deine Reise noch nicht beendet und du weiterhin Teil der OKG bist und unserem Verein treu bleibst.
Liebe Elke, wir sind dir sehr dankbar, dass du unzählige Stunden in all den Jahren auf deinen Frank verzichtet hast und wünschen euch beiden mit der „gewonnenen Zeit“ unvergessliche und vor allem gemeinsame Momente.
Auf unseren Frank und seine Elke ein dreifach kräftig donnerndes – ULLE HELAU!
Hagen Neubert verabschiedet sich aus der Vorstandschaft

Hagen Neuberts OKG-Reise begann im Jahre 1995, als er Mitglied der OKG wurde. Im selbigen Jahr wurde er Teil des Umzugskomitees und trat dem Männerballett bei. So beginnen die meisten Geschichten der Elferräte.
Bis 2009, ganze 14 Jahre also, tanzte Hagen im Männerballett und nicht nur die Auftritte mit dem Männerballett wird man in Erinnerung behalten, sondern auch seine unzähligen Auftritte auf den Odenheimer Prunksitzungen, z.B. als Comedian Harmonists oder als Udo Lindenberg-Double.
1999 wurde Hagen dann zum Elferrat getauft und vertrat ab diesem Jahr, die OKG ganz offiziell in den Farben blau-orange. 2002 wurde er zum Zugmarschall gewählt, bevor er in den Jahren 2006 bis 2011 dem Verein als Oberzugmarschall seine Dienste erwies.
Hagen wurde 2011 zum Vizepräsident gewählt, um anschließend das höchste Amt in einem Verein, bei der OKG Präsident genannt, anzutreten.
Seit 2020, also in den vergangenen 6 Jahren, hatte Hagen als Schatzmeister die Finanzen im Blick und verabschiedet sich nun nach fast 25 Jahren aus der Vorstandschaft.
Ein Highlight in seiner OKG-Laufbahn war mit Sicherheit, dass die eigene Tochter Fabienne als Gardetänzerin aktiv war und man somit gemeinsam auf den karnevalistischen Brettern Odenheims stand. Ein weiterer Höhepunkt wurde Hagen im Jahr 2016 zu Teil. Denn die Mitglieder der OKG (Vorstandschaft und Elferräte) wählten Hagen zum Träger der goldenen Linse. Diese Auszeichnung gilt als Anerkennung und Dank, für all die Arbeit, die Hagen in den ganzen Jahren für den Verein geleistet hat.
Aber nicht nur von der OKG wurde er in diesem Jahr geehrt, auch die Vereinigung der badisch-pfälzischen Karnevalsvereine ehrte Hagen als Dank für seine vielen Jahre in der Vorstandschaft und zeichnete ihn im selbigen Jahr mit dem goldenen Löwen aus.
Lieber Hagen, im Namen der gesamten OKG möchten wir dir von Herzen danken. Dein Engagement, deine Zeit und deine Leidenschaft haben unseren Verein in all den Jahren auf besondere Weise geprägt. Wir freuen uns sehr, dass du dem Verein als Elferrat treu bleibst und wünschen dir und deiner Manuela mit der „gewonnenen Zeit“ viele schöne Stunden und nur das Allerbeste. Auch dir Manuela, sagen wir von Herzen „Danke“, dass du in all den Jahren unzählige Stunden auf deinen Hagen verzichtet hast.
Auf unseren Hagen und seine Manuela, ein dreifach kräftig donnerndes ULLE HELAU!